Die drei Klassenlehrerinnen (v.l.) Frau Strang, Frau Erdmann und Frau Bratke

 

 

 

 

 

 

Hört, hört . . .

Radio Widdewitt auf Sendung

 

Am 6.4. war es wieder soweit. Im Rahmen des Bürgerfunks in Radio Erft konnte eine Sendung der Radio-AG der Astrid-Lindgren-Schule angehört werden. Thema der Sendung war EIS. Hier wurde berichtet, wie Eis selber gemacht werden kann, was das Eiscafe Marino in Bergheim zu erzählen hat, der Leiter des sozialmedizinischen Dienstes der Knappschaft kam zu Wort ebenso wie die Kinder selbst mit Gedichten und Versen zum Thema Eis.

 

12 Schülerinnen und Schüler aus den 3. und 4. Klassen der Astrid-Lindgren-Schule haben sich seit November 2013 einmal wöchentlich getroffen, um diese Radiosendung zu erstellen. Zuerst wurde das Thema ausgesucht, es wurden Recherchen angestellt, Interviewpartner ausgesucht, Termine organisiert und Selbstversuche gestartet. Nach 16 AG-Treffen war eine unterhaltsame, abwechslungsreiche und künstlerisch wertvolle Sendung zum Thema Eis fertig gestellt und konnte gesendet werden. Dank der kompetenten Leitung der Medienpädagogin Matrina Bernhardt wurde mit professioneller Technik gearbeitet und in einem richtigen Radiostudio – die Medienwerkstatt Rhein-Erft im Anton-Heinen-Haus – produziert.

 

Die Radiowerkstatt bietet den Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich kreativ auszuprobieren. Hier geht es nicht nur darum, den Kindern das Medium Radio nahe zu bringen. Die Radiowerkstatt eröffnet neue Erfahrungsräume:

Zum einen lernen die Schüler Radiotechnik hautnah kennen:  Unter fachkundiger Anleitung arbeiten sie mit professionellen Aufnahmegeräten, lauschen Klängen und  produzieren selbst Töne und Geräusche. Sie bekommen Einblick in spezielle Computerprogramme für Radio, arbeiten in einem Radiostudio, wo sie selbst Aufnahmen durchführen und entwickeln eigene Ideen und Skripte für eine Radioproduktion, in diesem Fall Recherche und Interviews zum Thema EIS.

 

Das war nicht nur interessant und spannend, sondern es hat zum einen ganz enorm die Sprachentwicklung gefördert: Texte wurden verfasst, gelesen und gesprochen, Stimme wurde bewusst eingesetzt und aufmerksames Zuhören war Bedingung. Es gab vielfältige Möglichkeiten, jeder konnte entsprechend seiner Talente den richtigen Part finden. Zum anderen werden mit der Radiowerkstatt auch soziale Kompetenzen gefördert: Leise und schüchterne Kinder erleben einen Schub im Selbstbewusstsein, wenn sie ihre Stimme klar und deutlich im Radio hören. Um ein Interview erfolgreich durchzuführen, muss Kontakt zum Gegenüber aufgebaut werden und eine angenehme Atmosphäre geschaffen sein. Die Zusammenarbeit im Team muss klappen, damit bei der Sendung nicht alles durcheinander geht.

Die Sendung wurde auf CD gebrannt, so dass jeder teilnehmende Schüler der Radio AG ein Exemplar bekam. Jetzt noch wird die Sendung auf CD im Klassenverband oder zu Hause mit Freunden oder Familie gehört und jedes Mal können die jungen Produzenten erneut stolz auf sich sein.

 

Finanziert wurde das Projekt durch die Medienwerkstatt Rhein Erft des katholischen Bildungswerkes im Anton-Heinen-Haus, vom Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule und vom Budgetbeirat Süd-West. An der Organisation waren Medienwerkstatt Rhein Erft, Medienpädagogin Martina Bernhardt, die Vorsitzende des Fördervereins der Astrid-Lindgren-Schule Waltraud Pütz und  die Schulsozialarbeiterin Anne Günther beteiligt.

 

A.G.

 

Die einzelnen Teile der Sendung können hier gehört werden:

 

https://www.medien-tube.de/audio/Besuch-im-Eiscafe---Radio-AG-Astrid-Lindgren-Schule/ff0fdbf61f0b63f8cec9ef8c28aaf427

 

https://www.medien-tube.de/audio/Oh-du-sch%25C3%25B6nes-Eis-_-Radio-AG-Astrid-Lindgren-Schule-/51450e52c778150b660c03c9b180675c

 

https://www.medien-tube.de/audio/Wie-gesund-ist-Eis-_-Radio-AG-Astrid-Lindgren-Schule/6807ce5f6148311158c2149b3d31b2b6

 

https://www.medien-tube.de/audio/Besuch-im-Eiswagen-_-Radio-AG-Astrid-Lindgren-Schule/70e09f4c2328bd763e9fdb73324b6c3e

 

https://www.medien-tube.de/audio/%2528W%2529Eisheiten-_-Radio-AG-Astrid-Lindgren-Schule/a3272bd6d6d955b1ec79150421dbead0

 

https://www.medien-tube.de/audio/Eis-selbstgemacht-_-Radio-AG-Astrid-Lindgren-Schule/deea65b5824bf7e0843c57b622815aa5

 

Über den folgenden Link kann für unseren Beitrag abgestimmt werden:

http://www.buergermedien.de/buergerfunk/buergermedienpreis/buergermedienpreis-2014.html

 

Hier noch das Eis-Rezept:

Pfirsischjoghurt-Eiscreme

 

Zutaten:

400 g geschälte Pfirsische (Dose)

120 g Zucker

1 EL Zitronensaft

150 ml Joghurt

150 ml Sahne

 

Gib die geschälten Pfirsische in eine hohe Schüssel und püriere sie zu einem feinen Mus. Füge nach und nach den Zucker, den Zitronensaft und den Joghurt hinzu und vermenge alles gründlich. Schlage die Sahne in einem anderen Gefäß steif und hebe sie anschließend mit unter die Frucht-Joghurt-Masse. Die Eiscrememasse muss für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Dann kann sie in einer Speiseeismaschine zubereitet werden. Rühre die Masse nach der Kühlzeit noch einmal mit einem Schneebesen durch, bevor du sie in eine Speiseeismaschine füllst. Beachte für die Handhabung der Speiseeismaschine die Angaben in der Bedienungsanleitung.

 

Gespannt auf die neue Aufgabe
Im Studio
Interview mit Dr. M. Gerards

 

„Spuk in der Schule“ gewinnt den 2. Platz beim Bürgermedienpreis der Landesanstalt für
Medien NRW

 

 

Ein schöneres Geschenk zum Nikolaustag hätte es für die Teilnehmer der ALS-Radio-AG nicht geben können: die Landesanstalt für Medien (LfM) hat beim diesjährigen Bürgermedienpreis unser Hörspiel „Spuk in der Schule“ mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Das ist ein großer Erfolg für das Radioprojekt, das im vergangenen Schulhalbjahr unter Anleitung der Diplom-Journalistin und Medientrainerin Martina Bernhardt von der Medienwerkstatt Rhein-Erft an unserer Schule stattgefunden hat (s. Artikel unten).

 

Die Preisverleihung fand im Colosseum-Theater in Essen statt. Gegen Mittag machten sich elf der zwölf Schülerinnen und Schüler der Radio-AG gemeinsam mit Frau Bernhardt, Frau Pütz und Frau Korn mit dem Zug auf den weiten Weg ins Ruhrgebiet. Als wir im Theater angekommen waren, bot sich uns ein beeindruckendes Bild: in einer riesigen, ehemaligen Fabrikhalle standen festlich gedeckte Tische mit Schokolade und Süßigkeiten vor einer riesigen Bühne, Kellner brachten uns Limonade und Cola und die Live-Band „Hands UP“ spielte auf, alle eingeladenen Kinder durften auf der Bühne tanzen.

 

Dann wurde es ernst: nachdem der erste Preis in der Kategorie „Künstlerische Formen“ an eine Grundschule aus Neuss vergeben worden war, wurde eine Szene unseres Hörspiels eingespielt.
Das war schon ein tolles und erhebendes Gefühl, unsere Stimmen vor so einem großen Publikum zu hören! Anschließend wurden wir auf die Bühne gebeten, wo wir unsere Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 250 Euro entgegen nahmen. Wir waren sehr stolz auf unseren Preis, zumal wir noch nie zuvor eine Radiosendung produziert hatten!! Anschließend wurden noch sieben weitere Preise an Radioprojekte anderer Grundschulen in NRW vergeben. Zwischendurch sorgte ein  Zirkusprojekt einer Grundschule aus Düsseldorf mit seiner Trommelgruppe für Unterhaltung.

 

Am Ende der Veranstaltung gab es ein großes Kinderbuffet mit Minipizzen, Miniburgern, Schokoladenmuffins und Popcorn. Wir konnten uns satt essen und kamen auch mit den Kindern der anderen Grundschulen in Kontakt. Wir waren alle rundum glücklich und müde, als wir wohlbehalten abends wieder in Bergheim ankamen.

 

 

Wir danken für diese rundum gelungene Veranstaltung und vor allem Frau Bernhardt für ihre professionelle, engagierte und liebevolle Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern!

 

ko

 

 

<< Neues Bild mit Text >>

„Stell dir vor, Pippi Langstrumpf käme dir plötzlich mitten in der Nacht auf ihrem Pferd Kleiner Onkel auf dem Schulflur entgegen….“
Bei dieser Vorstellung kommt einem doch nur ein Gedanke: Spuk in der Astrid-Lindgren-Schule!

 

So lautet der Titel des Hörspiels, das wir -  das sind zwölf Kinder der dritten und vierten Schuljahre, die Schulsozialarbeiterin Anne Günther und Alexandra Korn, Lehrerin an der ALS, gemeinsam mit der Journalistin Martina Bernhardt im Rahmen eines Radioprojekts der Medienwerkstatt Rhein-Erft erarbeitet haben.
Mit professionellem Know-how, viel Geduld und pädagogischem Geschick zeigte uns Frau Bernhardt, wie ein Hörspiel entsteht.


Ein Hörspiel zu produzieren hört sich leichter an als es ist. Es gibt viele Aspekte, die zu beachten sind und so gab es viel für uns zu tun.
Zu Beginn überlegten wir uns ein Drehbuch für unsere Geschichte -  gar nicht so einfach, wenn viele Köpfe viele Ideen haben und man sich auf ein Thema einigen muss. Die Geschichte muss außerdem einen Anfang haben, einen Höhepunkt und natürlich ein Ende, und dabei darf der rote Faden nie verloren gehen. Ganz schön schwierig...
Es ist auch nicht so leicht, Dialoge zu erfinden. Obwohl wir uns ja ständig miteinander unterhalten, ist es eine Herausforderung, sich ein halbwegs sinnvolles Gespräch auszudenken.

Nebenbei lernten wir mit einem Aufnahmegerät und einem Mikrofon umzugehen, indem wir uns gegenseitig interviewten. Dabei mussten wir immer auf die optimale Lautstärke achten, damit das Gerät nicht übersteuert. Es war lustig zu hören, wie anders sich unsere Stimmen auf der Aufnahme anhören. Wir nahmen auch die Geräusche auf, die wir für unser Hörspiel brauchten, z.B. knarrende Türen, Schuhgetrappel und kreischende Affen. Wir waren in der ganzen Schule unterwegs, um die passenden Töne aufzunehmen.

 

Am schwierigsten war es sicherlich, sich in die Hörspielgeschichte hineinzudenken. Ein Hörspiel ist wie ein Kino im Kopf. Es lebt von dem, was man hört. Dazu gehören die Dialoge und die Hintergrundgeräusche, beides soll möglichst spannend und echt, also authentisch, wirken. Um dies zu erreichen, lasen wir unsere Rollen nicht einfach nur vom Blatt ab, sondern lernten sie auswendig, um sie flüssig vortragen zu können.

 

Auf Geräusche, die wir täglich hören, achten wir ja normalerweise nicht.
Frau Bernhardt brachte uns bei, sie ganz bewusst wahrzunehmen und selbst herzustellen, denn für ein Hörspiel sind Hintergrundgeräusche sehr wichtig: sie machen das Kino im Kopf  lebendig und wir können uns die einzelnen Szenen viel besser vorstellen.


Schließlich ging für die Aufnahme unseres Hörspiels zur  Medienwerkstatt ins  Anton-Heinen-Haus. Zum ersten Mal sahen wir ein richtiges Aufnahmestudio, in dem auch Radiosendungen aufgenommen werden. So ein Studio ist ein schalldichter Raum mit vielen Mikrofonen, Kopfhörern, Computern und einem großen Aufnahmepult. Je nachdem, welche Szene gerade aufgenommen wurde, gingen wir einzeln oder kleingruppenweise in den Studioraum und sprachen unsere Rollen, die Frau Bernhardt aufnahm. Manchmal dauerte es eine Weile, denn wir gaben uns richtig viel Mühe, unsere Dialoge so echt wie möglich klingen zu lassen. Wir hatten alle viel Spaß dabei, denn die Kinder außerhalb des Aufnahmeraums konnten uns von außen wie in einem Aquarium beobachten und uns zuhören.

 

Leider war die Radiowerkstatt Mitte Juli zuende. Frau Bernhardt hatte unsere Aufnahmen mit Hilfe ihres Computers zusammengeschnitten und dann... war es soweit:

Am Sonntag, den 4. August um 19.04 Uhr ging unser Hörspiel „Spuk in der Schule“ auf Radio-Erft auf Sendung!!!

 

Wir alle möchten uns bei Frau Bernhardt und der Medienwerkstatt für das tolle Projekt bedanken. Es war ein unvergessliches Erlebnis, wir haben sehr viel dabei gelernt und es hat großen Spaß gemacht!!! VIELEN DANK!!!

 

Ali, Elisabeth, Elma, Haydar, Leon, Mina, Nathan, Salem, Sidal, Vanessa, Younes und Zoe

 

Alle, die die Sendung noch einmal hören möchten, können dies tun, indem sie den Links unten folgen:

(ko)

 

Hörspiel:

Interview Kinder


Interview Frau Günther


Interview Waltraut Pütz, Vorsitzende des Fördervereins der ALS, der das Radioprojekt finanziell unterstützt hat: