Eine Kultur des Miteinanders

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Die "Fliegenden Fische" im Wettkampffieber

Am Mittwoch, den 13. Juni 2012, nahmen elf Schülerinnen und Schüler des dritten Schuljahres an den Kreismeisterschaften der Grundschulen im Schwimmen in Liblar teil.

 

Die „Bergheimer Fliegenden Fische“ maßen sich mit zwanzig anderen Grundschulmannschaften des Rhein-Erft-Kreises in den vier Disziplinen Ballstaffel, 6-Minuten-Ausdauerschwimmen, Sprint-Staffel und einer komplexen Technikübung.

 

Dass wir auf dem letzten Platz gelandet sind, fanden einige Teilnehmer zwar schade. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass die Mehrzahl unserer Drittklässler in diesem Schuljahr erst das Schwimmen gelernt hat, während viele Teilnehmer aus den anderen Schulen nach dem Unterricht in Schwimmvereinen trainieren. Somit ist es für uns schon eine tolle Leistung, an dem Wettkampf teilzunehmen.

 

Die Wettkampfatmosphäre im Liblarer Schwimmbad war für Lehrer, Eltern und natürlich besonders für die Schwimmerinnen und Schwimmer ein interessantes und spannendes Erlebnis. Den meisten Kindern hat es trotz der Enttäuschung über den letzten Platz Spaß gemacht, sich als Team zu präsentieren, sich gegenseitig anzufeuern und … in den Pausen im Springerbecken zu spielen.

 

„Ich fand den Schwimmwettkampf toll und schön, weil ich im Team war und weil ich mit meinen Freunden geschwommen bin und dass meine Eltern dabei waren. Mir war egal, dass wir letzte geworden sind“, meint Mina.

Nour schwankt zwischen Enttäuschung und Begeisterung: “Ich fand das blöd, dass wir 21. Platz waren. Hauptsache, es hat Spaß gemacht. Schade, dass wir es nicht geschafft haben. Und dass wir schwimmen konnten. Es hat Spaß gemacht. Und dass wir spielen konnten. Es hat alles sehr Spaß gemacht.“


Damon sieht das genauso: „Der Schwimmwettbewerb war sehr schön. Die Gruppe hatte viel Spaß. Das Doofe war, dass wir 21. Platz geworden sind. Die anderen Schulen waren sehr gut, aber das war ein guter Tag.“

 

Nisrine und Saliha haben sich Gedanken über die unterschiedlichen Disziplinen gemacht:
„Das 6-Minuten-Dauerschwimmen ist schwer. Erstmal muss man langsam schwimmen, weil es geht nicht um Schnelligkeit, sondern darum, schön zu schwimmen.“
Nisrine


„Das mit dem Ball hat mir sehr Spaß gemacht, weil ich auch in meiner Freizeit gerne mit dem Ball spiele.“
Saliha

(ko)

Abschied von unseren Großen

Am vergangenen Wochenende feierten unsere Viertklässler gemeinsam mit Eltern und Lehrern den Abschied ihrer Grundschulzeit. Auf dem Programm standen ein Theaterstück sowie toll einstudierte Tanz- und Akrobatikvorstellungen.

 

Das groteske Schauerdrama "An allem ist die Katze schuld", dessen Witz vor allem darin lag, dass die Regieanweisungen von den Darstellern selbst gesprochen wurden, bevor sie danach handelten, wurde sowohl von den Schülern der 4a als auch der 4c aufgeführt.

 

Besonders bemerkenswert war die Aufführung eines tamilischen Folkloretanzes. Märchenhaft geschminkt und verkleidet inszinierten drei Schüler eine atemberaubend schöne Darbietung tamilischer Tanzkultur.

 

Der Tag ging  bei mitgebrachten Speisen aus aller Welt gemütlich zuende.

(ko) 2012

Verabschiedung unseres Hausmeisters Toni Wolly

Seit 21 Jahren war Toni Wolly der gute Geist unserer Schule. Am Dienstag, den 13. März 2012, war sein letzter Arbeittag, bevor er in den verdienten Vorruhestand ausscheidet.

Alle Mitglieder der Schulgemeinde werden seine Anwesenheit vermissen. Ob die Versorgung mit Verbrauchsmaterial, wie Kreide, Schwämme, Papiertücher oder Ähnlichem, ob das Wiederfinden von Jacken oder Turnschuhen oder einer Brille oder ob es um das Suchen von Bällen ging, die auf dem Dach gelandet waren, er war für die Kinder jederzeit ein unvermeidbarer Ansprechpartner. Daher floss bei manchem unserer Schüler ein kleines Tränchen, dass bei den "großen Kindern" (Erwachsenen, Lehrer wie Eltern) erfolgreich verdrängt wurde. Aber auch ihm selbst fiel es merklich schwer, sich auf die Verabschiedung einzulassen. Es war deutlich spürbar, wie sehr sein Herzblut mit unserer Schule verbunden ist.

Zum Abschied hatte er sich etwas besonderes einfallen lassen: unserer Schule fehlte seit langem eine deutliche Beschriftung, an der sie auch äußerlich erkennbar ist, so dass mancher Besucher, der eigentlich in eine andere Schule wollte, sich bei uns wiederfand. In der Nacht wurde im Auftrag von Herrn Wollny eine große Folienbeschriftung über dem Haupteingang angebracht, die nun eine Verwechslung mit anderen Schulen nicht mehr zulässt.

Die Kinder wiederum bedankten sich bei ihrem Hausmeister durch zahlreiche Geschenke für einen großen Delikatesskorb.

Das Kollegium überreichte ihm einen Kalender mit Fotos und Unterschriften aller Kinder. Die große Pausenhalle wurde mit einem Schild in "rut-wieß" (Farben des FC-Köln) in "Wollny-Halle" benannt. Darüber hinaus wird jährlich einmal im März ein "Toni-Wollny-Tag" eingerichtet, an dem eine große Reinigungsaktion in und um die Schule stattfindet.

Der Förderverein ernannte Anton Wollny schließlich zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit.

Alle Kinder sangen zum Abschluss ein Lied auf ihren Hausmeister. Unter den Augen des Ortsvorstehers wurde er schließlich vom "Stadtteil-Polizisten" (Herrn Schmitz) zum Polizeifahrzeug geleitet und unter Blaulichteinsatz mit seiner Frau nach Hause gefahren. (hö)